„Im Jahr 2015 waren von den 47 400 Verletzten ca. 9 % davon im Zusammenhang mit Mopeds/Kleinmotorräder. Im Jahresschnitt ereignen sich fast 5 000 Unfälle mit Mopeds inklusive Kleinmotorräder. Von den Unfällen sind ca. 37 % Alleinunfälle, 28 % Kreuzungsunfälle und 19 % im Richtungsverkehr,“ führt Dr. Peter Spitzer vom Forschungszentrum für Kinderunfälle aus.

„Darüber hinaus zeigen Verkehrs-Erhebungen der Polizei, dass jedes zweite Moped „frisiert“, also technisch so verändert, wurde, dass die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h überschritten werden kann. Durch „Tuning“ schaffen viele Mopeds sogar Geschwindigkeiten zwischen 80 und 100 km/h und mehr“, ergänzt dazu Projektleiter Dr. Ernst Tomasch vom Institut für Fahrzeugsicherheit der TU Graz.

Um speziell Jugendlichen die Auswirkungen des Tunens von Mopeds in Bezug auf das Unfallgeschehen und die rechtlichen Folgen bewusstzumachen, wurde nun mit Unterstützung des Österreichischen Verkehrssicherheitsfonds im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) im Rahmen der 5. VSF-Ausschreibung „Freiheit auf 2-Rädern • Aber sicher!“ ein neues Kooperationsprojekt des Instituts für Fahrzeugsicherheit der TU Graz, des Forschungszentrums für Kinderunfälle an der Univ. Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie Graz und dem ÖAMTC mit Schülerinnen und Schülern des BG Rein sowie der HTL Wels gestartet.

Ziel des zweijährigen Projektes ist es, durch Erhebung und Aufzeigen der sicherheitsrelevanten Risiken aber auch der rechtlichen Konsequenzen nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene für die Thematik zu sensibilisieren.

Am 6.3.2017 fanden sich 48 Schülerinnen und Schüler der 6.Klasse Oberstufe des BG Rein zu einem Intensivworkshop zusammen, um einerseits mehr über das Mopedunfallgeschehen zu erfahren und andererseits in die empirische Arbeit der Fragebogenentwicklung einzutauchen und dabei auch gleich selbst aktiv zu werden. Unter fachlicher Anleitung von Dr. Otto Bodi-Fernandez vom Institut für Soziologie der Karl-Franzens-Universität Graz begannen die Schülerinnen und Schüler einen Fragebogen von Jugendlichen für Jugendliche zu entwickeln, mit dem sie die Motive für das Manipulieren von Mopeds feststellen und mehr über das Wissen von Jugendlichen zu bestimmten Möglichkeiten des Tunings und den damit verbundenen Konsequenzen herausfinden wollen.

Dieser Fragebogen dient in weiterer Folge als Grundlage für eine großflächige Befragung von Jugendlichen zum Thema Mopedtuning.

Dass gerade das BG Rein als Partnerschule für das Projekt ausgewählt wurde, liegt nicht zuletzt auch am langjährigen Engagement der Schule im Bereich Gesundheit und Sicherheit. „Wie freuen uns sehr, dass unsere Schülerinnen und Schüler einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Prävention von Mopedunfällen leisten dürfen“, meinen dazu auch die Projektverantwortliche an der Schule Mag. Gudula Brandmayr, Beauftragte für Gesundheitsförderung am BG Rein und Dr. Stefan Zunzer, Physiklehrer am BG Rein.

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